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MinerOss® Block-Allograft

Strukturelle, muskuloskeletale Allografts werden traditionell durch Gefriertrocknen und einer Verpackung in trockenem Zustand aufbewahrt. Während die Gefriertrocknung eine längere Haltbarkeit ermöglicht, reduziert der Vorgang der Gefriertrocknung erwiesenerweise die mechanische Festigkeit und Strapazierfähigkeit (die Energie/Arbeit, die zum Bruch erforderlich ist) der Transplantate deutlich.

Deshalb wurden verschiedene hydrierte Aufbewahrungssysteme entwickelt, um diesem Nachteil entgegenzuwirken. Diese Systeme der hydrierten Aufbewahrung beugen dem Bedarf der Rehydrierung vor der Implantation vor und vereinfachen und beschleunigen den Einsatz bei der Implantation. Jedoch das Auslaugen der Kalziumionen aus den Allograften in das Konservierungmedium kann die mechanische Festigkeit der Transplantate mit der Zeit abbauen. Dadurch steigert sich die Wahrscheinlichkeit des intraoperativen und postoperativen mechanischen Versagens.

Um dieser Problematik entgegenzuwirken haben wir ein neuartiges Aufbewahrungssystem entwickelt (wässriges, isotonisches Kalziumchlorid), das den Kalziumentzug aus Transplantaten verhindert und die maximale Festigkeit nach der Bearbeitung und nachfolgender Aufbewahrung bei Zimmertemperatur beibehält.

verbesserte klinische Ergebnisse

  • Da das Produkt durch die Konservierung in einer wässrigen Lösung (ASP) bereits vorab hydriert ist und die unmittelbare Implantation möglich ist, ergibt sich dadurch außerdem eine Zeitersparnis.
  • Es trägt durch die Eliminierung der sonst erforderlichen Entnahme von Eigenknochen zur Reduzierung von Schmerzen und Verkürzung der Rehabilitationszeit des Patienten bei.

Konservierung in einer wässrigen Lösung (ASP)

ASP eliminiert die Erfordernis der langwierigen Transplantat-Vorbereitung und hat folgendes gezeigt:
  • Beibehaltung der vorhandenen biomechanischen Festigkeit des Allografts1
  • Erhalt der natürlichen Biomaterialstruktur des Gewebes1
  • Eliminierung von Mikrorissen, die während des Gefriertrocknens2 auftreten können

Zu den Anwendungen zählen

  • Knochenremodellierung
  • Verfahren zur Knochentransplantation
  • Knochendefekte

Ergebnisse

Biomechanische Tests ergaben, dass zervikale Allografts, die in einer wässrigen Lösung aufbewahrt werden, eine gleichwertige mechanische Festigkeit wie gefrorene Transplantate und eine verbesserte mechanische Festigkeit als gefriergetrocknete Transplantate aufweisen.

Schlussfolgerungen

Unter Berücksichtigung der physiologischen Belastung, der strukturelle Allografts während und nach der Implantation in Cervix, Thorax, Lendenwirbelsäule und anderen Bereichen ausgesetzt sind, ist es besonders wichtig, Transplantate mit maximaler mechanischer Festigkeit und Strapazierfähigkeit (Bruchresistenz) anzubieten, um erfolgreiche klinische Ergebnisse sicherzustellen.

Die aufgeführten Ergebnisse zeigen, dass Transplantate, die anstatt in einer üblichen Kochensalzlösung aufbewahrt werden oder der Gefriertrocknung ausgesetzt sind in einer isotonischen Kalzium-Chlorid-Lösung aufbewahrt werden, vermehrt ihre strukturelle Festigkeit und höhere Strapazierfähigkeit beibehalten. Dies lässt vermuten, dass die verbesserten mechanischen Eigenschaften (Festigkeit und Strapazierfähigkeit) auf den geringeren Kalziumentzug aus den Transplantaten vermutlich auf das Gleichgewicht der Kalziumionen in der Lösung und in den Transplantaten zurückzuführen ist.



Nicht in allen Ländern erhältlich.
  1. Smith, DA, Manda R, Duncan DW, Jenkins PA, Johnson HK, Pierce SL, Schallenberger MA. Die Entwicklung und Bewertung einer auf Kalziumchlorid basierenden Aufbewahrungslösung für strukturelle Knochenallografts. AATB. 2016, New Orleans, LA.
  2. Voggenreiter G, Ascherl R, Blumel G, Schmit-Neuerburg KP. Auswirkungen